Nordic Dogs, Verein für Zughundesport

Veröffentlicht am Montag, 9 Juni, 2008 um 19:13 von Ezri.
Kategorien:Husky und Mushing.

Am 06.06.2008 haben wir den Verein: Nordic Dogs, Verein für Zughundesport gegründet.

Gründungsurkunde und Statuten des Vereins sind als .pdf einsehbar.

Mehr darüber auf www.nordic-dogs.de

Wir freuen uns sehr darüber und hoffen auf rege Beteiligung. ;)

Keine Kommentare

Numee und Svea

Veröffentlicht am Mittwoch, 30 April, 2008 um 16:34 von Ezri.
Kategorien:Husky und Mushing.

Svea und Numee

Numee und Svea, unsere beiden Gebraucht-Nordischen aus der Nothilfe für Polarhunde.

Namen:

Numee ist ein Wort aus einem Algonqin-Dialekt (nordamerikanische Indianer; Ostküste) und bedeutet Schwester

Numee

Svea ist ein Wort aus Schweden und ist die Kurzform von Svearike, das bedeutet Mutter von Schweden

Svea

Svea zog als süßer dreizehnwochenalter Welpe am 1. April 2005 bei uns ein. Sie ist eine Siberian Husky-Dame.

Numee kam im Januar 2007 im Alter von ca. ein Jahr zu uns, sie ist ein Siberian Husky-Alaskan Malamute-Mix-Dame.

Schlitten

Roller

Mehr Bilder und die Tagebücher der beiden süßen Mäuse sind auf www.nordic-dogs.de zu finden…

Keine Kommentare

Bruchpilotin Ezri

Veröffentlicht am Samstag, 19 April, 2008 um 12:45 von Ezri.
Kategorien:Husky und Mushing.

Hallo Leute,

gestern haben wir ausnahmsweise im Dorf angespannt. roller Ausnahmensweise gesagt, okay, das eine Mal kann man auch auf Asphalt fahren. Also direkt bei uns an der Garage. Die Strecke ist unsere Gassistrecke, kennen die Mädels also auswendig, auch an welchen Ecken wir anhalten müssen um eine Straße zu überqueren. Und wissen, wo alle Katzen wohnen…

    Leider ist Numee übereifrig und freut sich wie blöde, wenn sie angespannt wird
    Leider kann man auch mit einem Roller nicht absolut jede Kurve ausgleichen, die die Mädels so nehmen
    Leider hab ich vergessen, daß man möglichst nicht das Vorderrad blockieren sollte

Keine zehn Meter nach dem Start müssen wir auf den Gehweg einschwenken. Die Mädels laufen aber nicht elegant ne Kurve, sondern einfach schräge rüber. So richtig konnte ich es nicht ausgleichen und der Robidog wollte auch nicht ausweichen, also Bremsen.
Bremsfehler gemacht, da ich das Vorderrad blockierte. Der Roller kennt nur physikalische Gesetze und schert sich eher wenig um mein Wohlergehen und beschließt spontan hinten abzuheben und saltogleich zu überschlagen. Faktor Mensch ist bei diesem Stand im Wege, also neigen wir uns dann alle gemeinschaftlich zur Seite und begrüßen nicht gerade freudig, den Asphalt des Gehwegs.
Dabei hatte der Panikhaken der Zugleine sich von irgendwas festgehalten gefühlt und sich geöffnet. Noch im Fallen oder doch danach, ich weiß es nicht mehr, rufe ich meine Hunde, die es wirklich schaffen nach weiteren 10 Meter vollen Galopps anzuhalten und einfach artig stehen zu bleiben. Ich liebe meine Mädels schmacht
Nachdem Snow, der als Fahrradbegleiter, Ehemann, Ersthelfer (mit eher weniger Übung), Mechaniker und Coach dabei war, hat das Vorderrad des Rollers mit Muskelkraft davon überzeugt, mit dem Lenker wieder harmonisch im Einklang zu rollen, der Panikhaken hat die Zugleine wieder aufgenommen und dann sind wir unsere Tour sehr entspannt und ohne Katzen zu ende gefahren.

Verletzungsbilanz:

    Snow

    Riesen Schreck

    Ezri

    Knie: beide blau, rechts mit Abschürfung

    Ellenbogen rechts: abgeschürft

    Rechte Hand: Fingerkuppen lädiert, Fingernagel Zeigefinger leicht abgehoben (arrogantes Stück dududu )

    Schambein: leicht geprellt

    Oberkörper: Größerer Bluterguß oberhalb der rechten Brust, vermutlich die Klingel vom Roller

Meine Radfahrhandschuh haben mir mal wieder die Handinnenflächen gerettet.

    Daraus gezogene Lehre:

    Finger Weg von der Vorderradbremse.

Keine Kommentare

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

Veröffentlicht am Donnerstag, 17 April, 2008 um 12:22 von Ezri.
Kategorien:Husky und Mushing.

Gefunden in der Wulfstorfer Husky Post, aus dem Buch “Tierisch gut” von Regula Meyer:

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt Mensch”, flüsterte Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann, brauche es unsere und eure Hilfe.”

Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der Struktur und Form einweihen und lehren, stabil und standfest zu werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.” Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.” Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vatger Sonne ins Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”

So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluß kam der alte Wolf. Er blickte das kleine Geschöpf lange an und sprach.” Ich werde ihm ein Führer sein, ich werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muß und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht ers erst einen Freund, der ihm hilft, der ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt.”

Damit dreht er sich um und schaut lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: “Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und paß auf es auf. Es wird uns allen mit seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn mußt Du es an sein Gutsein und sein Richtigsein erinnern, Du mußt ihm zeigen, daß wir, die älteren Geschwister, es immer lieben werden und uns freuen über sein Wachstum.” Der junge Wolf schaut seinem Vater ernst an und nickte:” Ich will das tun, Vater.” Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich. Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du auf ewig im Bann des Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du wirst nicht mehr ein Wolf sein, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie:

Der die wahre Freundschaft lehrt.


Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen…

Keine Kommentare