Veröffentlicht am Donnerstag, 24 April, 2008 um 1:28 von Ezri.
Kategorien:Erotik.
eines der ersten die ich schrieb…
Tiefenraummission Teil 2 – 13
Ezri
Dann packte ich einige persönliche Dinge ein und ließ mir vom Replikator ein Picknick generieren. Mein Bat’leth ließ ich an der Wand hängen. Es war zu groß und zu auffällig. Ich würde es sehr vermissen. Ein letztes mal ließ ich meinen Blick durch mein Quartier gleiten, dann schloß sich die Türe. Ich bemerkte nicht, daß ich mein persönliches Log-Padd liegen ließ. Mit einer größeren Tasche an der Schulter hängend und einer kleineren in der Hand begab ich mich zum Shuttle wo Ben schon ungeduldig auf mich wartete.
=/\= Shuttle =/\=
Ben nahm mir meinen Taschen ab: Was hast Du denn alles mitgenommen? Wir machen doch nur ein kleines Picknick und keine 3 wöchige Urlaubsreise.” Witzelte er. Dann stiegen wir ein. Kurz darauf hatten wir Startfreigabe. Was für ein Gefühl wieder unmittelbar im All zu reisen. Der Nebel lag noch innerhalb der Transporterreichweite des Shuttles zur Blutschwinge. Während Ben es nahe heran manövrierte packte ich im hinteren Teil des Shuttles das Picknick aus. Ich breitete eine große flauschige Decke auf dem Fußboden aus und legte Teller, Besteck und das Essen auf dieselbe. Dann öffnete ich die Flasche Wein und stellte die Gläser dazu. “Ben? Das Picknick ist fertig.” Rief ich ihn. “Komme sofort, ich “park” das Shuttle einfach hier und laß die Sensoren selbständig die Daten sammeln.” Ben kam nach hinten und strahlte mich glücklich an. Sofort ließ er sich auf der Decke nieder. “Computer: Licht aus.” Befahl Ben. Das Licht verlöschte und das Shuttle wurde nur noch von den 2 Kerzen erhellt und dem diffusen Licht des Nebels, welcher in allen Spektralfarben leuchtete und glitzerte. Wir saßen uns gegenüber, keiner wagte diese besondere Stimmung zu unterbrechen. Ich nippte an dem Wein, essen konnte ich nichts. Ben erging es ebenso. Ich schob das Essen langsam zur Seite und kuschelte mich an Ben an. Irgendwann fingen wir an uns zu küssen. Zunächst noch zaghaft, dann immer leidenschaftlicher. Ich spürte wie Bens streichelnde Hände anfingen meinen Körper zu erkunden. Wir zogen uns gegenseitig aus und spürten uns, fühlten uns. Ich genoß sehr seine Berührungen und er die meinen. Unsere Lippen trafen sich immer wieder und unsere Zungen spielten wild und leidenschaftlich miteinander. Bald schon bedeckten wir unsere Körper gegenseitig mit Küssen. Überall. Ben legte sich auf mich und ich fühlte ihn in mir. Wir wurden eins. Nichts mehr nahmen wir um uns herum mehr wahr. Rhythmisch bewegten wir uns auf einen gemeinsamen Höhepunkt zu. Die Umgebung verschwamm zu einem unbestimmten Farbenspiel für mich. Mein ganzer Körper bestand nur noch aus einem Gefühl und ich spürte, daß Ben das Gleiche wahrnahm. Keuchend, verschwitzt und glücklich blieben wir eng aneinander gekuschelt liegen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit vergangen war, aber das war ja auch egal. Ich schaute Ben in die Augen. “Ich möchte daß du weißt wie sehr ich dich liebe, Ben.” Während ich diese Worte flüsterte und Ben mich stumm anlächelte angelte meine rechte Hand nach dem Gegenstand, der sich in der Tasche die auf dem Boden lag, befand. Zischend entlud sich das Hypospray in Bens Nacken. Lächelnd schlief er in meinen Armen ein. Tränen stiegen in mir auf. “Ich hoffe, daß du mir irgendwann verzeihen wirst, Ben.” Eine der Tränen viel auf sein Gesicht. Ich stand auf und drehte mich um. Meine Gesichtszüge wurden hart. Rasch suchte ich Ben seinen Kleidung zusammen und zog ihm seine Uniform an. Ich schob ihn noch einen Datenchristall in die Hosentasche. Der Christall beinhaltete eine Holographie von mir, die ihm erklären würde, was vorgefallen war und die ihm nochmals meine Liebe erklären würde. Nachdem ich das getan hatte, lud ich von dem mitgebrachten Padd, die Fluchtsequenz in den Bordcomputer des Shuttles. “Computer: Fluchtsequenz Ezri Tokmar III, Energie.” Hinter meinem Rücken dematerialsierte sich Ben. Er würde direkt in sein Quartier gebeamt werden und in ca. 2 Stunden wieder erwachen. Unmittelbar danach wurden die hinteren Schilde hochgefahren und verstärkt. Das Shuttle beschleunigte in der Startsequenz auf Warp 9,8 nach kurzer Zeit auf Warp 9. Ich hatte einen wirren Kurs vorprogrammiert. Nach typischer weiblicher Logik. Es würde den Rihannsu erstmal schwerfallen ein Muster zu erkennen, sollten sie den Flug von Anfang an nachverfolgen. Während dies alles geschah generierte der Computer des Shuttles noch 2 falsche Warpsignaturen, die sich schon nach kurzer Zeit im All verloren. Erst nachdem ich das Gefühl hatte einen ausreichenden Abstand zur Blutschwinge zu haben zog ich mich an. Allerdings nicht die Sternenflotten-Uniform, sondern meinen klingonische Rüstung, welche extra für mich hergestellt wurde. Sie war bei weitem nicht so steif oder so wuchtig wie die Rüstungen meiner klingonischen Kameraden. Ich steckte die beiden Mek’leth und das D’k tahg und den Dolch von Benjamin in die dafür vorgesehenen Halfter. Dann legte ich mir noch 2 Phaser und ein Phasergewehr bereit. “Computer, die Lebenserhaltung auf ein Minimum reduzieren. Das Shuttle kühlte in kürzester Zeit aus. Ich fror, aber ich mußte Energie sparen. Ich wußte nicht, wie lang ich mit diesem Shuttle unterwegs sein würde. Nach einigen Stunden, ich wußte das mir die Rihannsu längst auf den Fersen war:” Computer: Antrieb aus und Tarnvorrichtung ein.” Ich ließ das Shuttle auf dem eingeschlagenen Kurs weiter treiben und scannte nach einem Klasse M Planeten, auf dem ich mich eventuell verstecken konnte.
-tbc-
Veröffentlicht am Donnerstag, 24 April, 2008 um 1:07 von Ezri.
Kategorien:Lustiges.
Schreibs Dir hinter die Löffel…
von Ezri
„Du ahnst ja gar nicht, was mir heute passiert ist“, begrüßte ich meine Freundin Stefanie, die das kleine Café soeben betreten hatte. Ich konnte es kaum abwarten, bis sie endlich Platz genommen hatte und die Kellnerin unsere Bestellung entgegengenommen hatte. „Hallo erstmal, laß mich doch erstmal hier sein. Und überhaupt, was ist mit Deinem Ohr passiert?“ Endlich saß meine Freundin am Tisch. „Na das will ich Dir doch schon die ganze Zeit erzählen“, erwiderte ich ungeduldig. „Also das kam so“, und ich drehte meinen Kopf so, dass meine Freundin das Pflaster, welches mein Ohr unschön zierte sich genau anschauen konnte, „ alles fing damit an, dass ich heute morgen einen kleinen Plausch mit meinem Kaffeelöffel hatte.“ Einen Plausch mit Deinem Kaffeelöffel? Du willst mich wohl auf den Arm nehmen.“ Ungläubig schüttelte sie den Kopf. „Na nun warte doch erstmal ab, was ich Dir zu erzählen habe.“
Heute Morgen schon saß ich genau hier in diesem kleinen Café und hatte mir eine heiße Schokolade mit Sahne bestellt. Ich liebe es, die heiße Schokolade durch die kühle Sahne zu trinken. Als die Sahne endgültig geschmolzen war, rührte ich gedankenversunken in der Schokolade herum. Plötzlich hörte ich ein leises hmmm und dann ein Oh, tut das gut… . Ich drehte mich um, um herauszufinden, wem diese angenehme Stimme gehörte, aber bis auf die Kellnerin war das Café leer. Es war noch zu früh für die meisten Gäste. Während ich darüber nachdachte, ob ich mir die Stimme nur eingebildet hatte, hörte ich wieder ein genießerisches hmmm. Ich nahm den Löffel aus der Schokolade und steckte ihn in den Mund um die süße Schokolade von ihm abzulecken, diesmal vernahm ich ein wohliges gedämpftes Ohhh und zwar direkt aus meinem Mund. Ich war mir aber sicher, dass ich keinen Laut von mir gegeben hatte. Erschrocken zog ich den Löffel aus dem Mund heraus. „Schade, ich hatte die Liebkosung Deiner Zunge sooo genossen“, hörte ich nun schmollend die Stimme sprechen. „Wer… wer redet denn da.. ?“ flüsterte ich verunsichert. „Na ich“, kam spontan und keß die Antwort, „dein Kaffeelöffel.“ Erschrocken ließ ich den Löffel fallen. „Autsch.“ „Entschuldigung.“ Verstohlen schaute ich mich nach der Kellnerin um, aber sie hatte sich in die Café-Küche zurückgezogen und hatte nicht mitbekommen, dass sich mein Kaffeelöffel mit mir unterhielt. Vorsichtig nahm ich den blankgeleckten Löffel in die Hand und hielt ihn mir prüfend vor die Augen. „Gefall ich Dir?“ Normalerweise sieht man ja sein eigenes Gesicht auf den Kopf gestellt in der Innenseite eines Löffels. In diesem hier schaute ich in ein freundliches Gesicht mit angenehmen Zügen. „Ja, ich finde“, antwortete ich zögerlich, „Du siehst gut aus… richtig nett sogar.“ „Danke, Du siehst auch nicht gerade schlecht aus. Aber Du solltest mal zum Friseur gehen. Deine Frisur sieht ja grauselig aus“ Na der Löffel war mir ja ein freches Früchtchen, aber er hatte Recht, ich hatte mir für den Tag tatsächlich vorgenommen zum Friseur zu gehen. „He, werd nicht frech.“ Antwortete ich gespielt ärgerlich. „’tschuldigung, ich wollte Dich nicht verärgern.“ „Ist schon gut, Du hast ja Recht, ich wollte in der Tat heute Vormittag zum Friseur gehen. Zu dem unten an der Hauptstraße, der hat gerade ein Angebot für Kurzhaarfrisuren.“ „Oh nein, geh da bloß nicht hin.“ „Wieso das denn nicht?“ „Gestern erst hatte mir die Kuchengabel erzählt, dass die Friseuse von ihrem Freund verlassen wurde. In ihrem Frust hat sie drei Stück Sahnetorte gegessen. Weißt du was das heißt, drei Stück?“ „Nein, was denn?“ „Na dass sie heute in einer noch schlechteren Stimmung ist wie gestern. Jetzt kommt zu ihrem Liebeskummer auch noch das schlechte Gewissen wegen ihres Gewichtes hinzu. Also mein Rat, geh zu einem anderen Friseur.“ „Ich hab Dich aber nicht um Deinen Rat gefragt.“ Irgendwie war ich jetzt doch etwas ärgerlich, dass mir so ein dummer kleiner Kaffeelöffel sagen wollte, was ich tun oder lassen sollte. „Ich werde es mir überlegen“, antwortete ich diplomatisch und ärgerte mich schon wieder, diesmal über mich selber, dass ich mich von einem gebogenen Stück Metall dazu verleiten ließ ihm gegenüber höflich und taktvoll zu sein. „Na gut, Du musst es ja wissen.“ Er schien zu ahnen, dass ich nicht auf seinen Rat hören wollte und ich wechselte das Thema. „Wie kommt es eigentlich, dass wir uns unterhalten können?“ Wollte ich neugierig wissen. „Mir war halt gerade langweilig, auf dem Tisch ist ja kein anderes Besteck mit dem man sich hätte unterhalten können, und da… “. „Ach, und da dachtest Du, Du kannst dich ja mal herablassen und Dich mit einem Menschen unterhalten?“ „Genau so ist es.“ „Kann denn jedes Besteck reden?“ „Naja, eigentlich schon, aber die Gabeln sind nicht sehr kommunikativ und wenn, dann sticheln sie nur rum, Messer sind entsetzliche Aufschneider und wenn sich Stäbchen mit einander unterhalten versteht man nur chinesisch.“ Bei dieser Bemerkung musste ich amüsiert schmunzeln. „Und die Löffel?“ „Tjahaa, wir sind schon etwas besonderes, denn wir sind wirklich sehr vielseitig, natürlich unglaublich klug und weltberühmt.“ „Sooo?“ „Ja, paß mal auf, dem Hasen helfen wir beim Hören, ungelenken Menschen helfen wir in zu enge Schuhe und Stiefel zu Gunsten der menschlichen Eitelkeit, dem Koch bei der Zubereitung erlesener Genüsse und dem Zuckerbäcker beim Herstellen feinster Leckereien. Der Mensch mag uns Löffel sogar so sehr, dass er eine *hüstel* kuschelige Stellung nach uns benannt hat.“ Ich könnte schwören, dass der kleine Kaffeelöffel nach der letzten Bemerkung leicht errötete. „Hmm“, machte ich nachdenklich, „Du hast Recht. Ihr Löffel leistet wahrlich gute Arbeit, man sollte Euch dafür mal öffentlich belobigen, oder gar ein Denkmal setzen.“ „Genau, das finde ich auch“, pflichtete mir der kleine Kaffeelöffel bei. „Du liebe Güte, es ist ja schon so spät. Ich muß los.“ Erschrocken stellte ich fest, dass während des kleinen Plausch mit dem Kaffeelöffel schon eine Menge Zeit vergangen war. Hastig schaute ich mich nach der Kellnerin um, während ich demonstrativ mein Portemonnaie auf den Tisch legte. Ganz nach alter Gewohnheit schlürfte ich noch den letzten Schluck heiße Schokolade aus der Tasse und leckte genüßlich den Löffel ab und wieder erscholl ein gedämpftes und genüssliches
Ohh, ist das schööön. Hastig und errötend zog ich den Löffel wieder aus meinem Mund. „Hee, Du musst Dich nicht genieren. Erstens machst Du das schon seit ewigen Zeiten und zweitens ist das meine absolute Lieblingsbeschäftigung, von einer freundlichen Zunge einer freundlichen Dame liebkost zu werden.“ Ich wollte gerade was erwidern, als sein Gesicht in der Löffelinnenfläche verschwand und mein eigenes kopfstehendes Gesicht erschien. „3,80 macht das.“ Ich schaute hoch und geradewegs in das freundliche Gesicht der Kellnerin. „Oh ja“, hastig kramte ich ein paar Münzen aus meinem Portemonnaie hervor, „stimmt so.“ „Mit geübten Handgriffen räumte sie das benutzte Geschirr ab und ich sagte freundlich: „Auf Wiedersehen.“ Und hoffte dabei, dass sie nicht bemerken würde, dass ich den kleinen Kaffeelöffel heimlich in meine Handtasche gesteckt hatte.
Als ich auf dem Frisierstuhl Platz nahm, hatte ich die Warnung des kleinen Kaffeelöffels bereits wieder vergessen. Unter den geschickten Händen der Friseurin entspannte ich, als sie mir die Haare wusch und ich genoß das Klappern der Schere, die emsig meine Haare schnitt. Gerade als ich darüber nachdachte, ob man sich auch mit der Schere unterhalten konnte passierte es. Ein scharfer Schmerz durchfuhr mein rechtes Ohr. In großen dunkelroten Tropfen troff mein Blut aus dem kleinen Spalt in meinem Ohrrand. Die Friseurin hatte mich tatsächlich geschnitten. Der kleine Kaffeelöffel hatte Recht behalten, ich hätte zu einem anderen Friseur gehen sollen. Nervös und aufgeregt versuchte die Friseurin die Blutung zu stoppen, aber erst nachdem ich zwei Handtücher durchgeblutet hatte, hatte sie ein Pflaster gefunden und es mir auf mein Ohr geklebt.
„Tja, und das Pflaster siehst Du ja jetzt, Stefanie“, beendete ich meine Geschichte. „Und das soll ich Dir glauben?“ Schmunzelte sie vergnügt. „Na meinst Du, ich hab mir aus Jux und Tollerei dieses hässliche Pflaster auf mein Ohr geklebt?“ „Nein, ich meinte nicht die Geschichte mit Deinem Ohr, sondern die mit dem Löffel.“ „Glaub es, oder glaub es nicht“, lächelte ich geheimnisvoll, „Ich für meinen Teil habs mir hinter die Löffel geschrieben, dass ich künftig auf meinen Löffel hören werde.“ Und während ich das sagte schaute ich in die Löffelinnenfläche, von wo aus mir der kleine Kaffeelöffel zuzwinkerte. Irgendwie schien meine Freundin etwas gesehen zu haben, denn ihr Lächeln verlor an Sicherheit. Sah sie das Blinzeln, oder nur ein Lichtreflex? Halb ärgerliche wischte sie mit der Hand durch die Luft. „Ach Du mit Deinen Geschichten immer… .“
Nun, wer diese Geschichte nicht glaubt, der soll halt seinen eigenen Löffel fragen, oder mich besuchen kommen. Mein kleiner Kaffeelöffel redet zwar nicht mit jedem, genau genommen redet er nur mit mir, aber der scharfe Schnitt der Friseurschere in meinem rechten Ohr ist noch immer deutlich zu sehen.
Dezember 2002
(War auf Platz acht gelandet und die Frisörin hatte mir tatsächlich ins Ohr geschnitten)
Veröffentlicht am Donnerstag, 24 April, 2008 um 1:04 von Ezri.
Kategorien:Lustiges.
Entstehung der Borg,
es war einmal ein kleiner Ferengi, der wollte, wie alle Ferengis reich werden. Da er aber nicht über Kapital verfügte, borgte er sich etwas Maschinen- und Computerzubehör, um seine Idee umzusetzen. Irgendetwas fehlte ihm noch…
Suchend schaute er sich in der Bar um, in der sich allerlei Aliens aus allen möglichen Quadranten tummelten. Sein Augenmerk viel auf einen Menschen. Das ist genau das, was ich jetzt noch brauche dachte er bei sich, stand auf und sprach den Menschen an.
„He Mensch, bist Du interessiert an ein medizinisches Experiment?“
Der Mensch reagierte genauso wie Menschen immer reagieren, mit reiner Neugierde gepaart mit einer Portion Hilfsbreitschaft.
„Na klar, was soll ich tun?“
„Och, eigentlich nix, nur stillhalten.“
„Na wenn das alles ist.“
Artig hielt der Mensch still und zuckte nicht einmal zusammen, als sich das Hypospray mit betäubender Wirkung in seine Adern entlud. Der kleine Ferengi war so arm, dass er den Menschen eigenhändig in sein kleines Labor trug.
Der Klingone der ihn sah dachte: Der Ferengi hat Ehre, er macht seine Arbeit alleine.
Der Vulkanier der ihn sah dachte: Das ist logisch, so spart er Transportkosten.
Der Trill der ihn sah dachte: Nun isser endlich nicht mehr allein.
Der Betazoid der ihn sah dachte lieber gar nix, aus Angst abgehört zu werden.
Der Rihannsu der ihn sah dachte: Ahhh… Betäubungsmittel, nicht schlecht. Gleich mal ein Gegengift besorgen gehen.
Der Cardassianer der ihn sah dachte: Kein Bajoraner hier, um ihn zu unterdrücken?
Der Bajoraner der ihn sah dachte: Armes Geschöpf, werde gleich mal den Widerstand informieren und zu den Propheten beten.
Der Jedi der in sah dachte:„Dummer kleiner Mann, er tragen mit Hand und nicht mit Geist und überhaupt, was ich machen hier? Ich wohl im falschen Film sein.
In seinem Labor angekommen, fing der Ferengi sofort an zubasteln. Erst einmal entfernte er das Gehirn, was ohnehin nicht sehr groß war. Stattdessen fügte er eine 0 und eine 1 ein. Rein aus ästhetischen Gründen entfernte er noch ein Auge und setzte eine wundervoll funkelnde Leuchtdiode ein. Zwei Arme mit Händen hielt er für übertrieben, also ersetzte der den einen Arm durch ein echt nützliches Werkzeug, ein Schweizer Armeetaschenmesser. Den anderen Arm ersetzte er durch ein weniger nützliches Werkzeug, aber ein Werkzeug, was dem Wesen bestimmt viele Freunde bescheren würde, ein multifunktionaler Pürrierstab. So konnte das Ding viele leckere Cocktails machen und es war sichergestellt, dass es auf viele viele Parties eingeladen werden würde. So nach und nach wandelte er den Menschen komplett um in ein Ding. Tja, wie sollte er denn nun das Ding nennen? Mobile Küchenhilfeeinheit? KFZ- und Shuttlemechaniker auf zwei Beinen? Roboter? Ach nein, Roboter ist zu profan, der wurde ja schon in historischen Romanen erwähnt.
Der kleine Ferengi grübelte und grübelte, da viel es ihm plötzlich ein.
BORG
„Ich nenne es BORG. All seine Komponenten habe ich mir ausgeliehen, also geborgt. Und deshalb nenne ich es BORG, alter Schwede versteht eh niemand.“
Zufrieden besah er sich sein Werk, setzte noch hinten am Rücken, dort wo die kleine Klappe ist, zwei Paar Durazell-Batterien ein, drückte Power und fertig.
Fertig?
Nein fertig war er noch lange nicht, erst einmal musste er noch ein Betriebssystem installieren. Ein solches fand er im sww.freedownload.p (sww = Space Wide Web; p = Pakleth). Es war windoof xxl. Da die Pakleths schon immer zu blöd waren, selber sich was auszudenken, war auch dieses Betriebssystem von ihnen gestohlen. Eine Geisel, ein Computertechniker, der eigentlich gar keiner war, sondern ein Gärtner, aber das interessierte sie nicht, hatte das Programm verändert und auf sie zugeschnitten. Naja, ist ja auch wurscht, der kleine Ferengi installierte das Betriebssystem, oder er versuchte es zumindest. Nach dem 4. Install-Versuch und den übelsten Schimpfwörtern des allumfassenden Alls, war das System nun endlich installiert. Es ist unwichtig das zu erwähnen, weil ohnehin jeder weiß, dass dabei einige wichtige .dll verloren gingen und der Festplatten-Speicherchip-Datenkristall partielle Beschädigungen aufwies.
Nunja, nun endlich konnte der Borg reagieren und agieren.
Da passierte es plötzlich, wie aus dem Nichts erschienen zwei menschliche (typisch Star Trek) Sternenflotten-Offiziere mit einer Uniform, die noch gar nicht erfunden war.
„Wir sind vom Zeitschiff USS Übermorgen, übergeben Sie uns Ihre Erfindung, gehen sie nicht über Los und ziehen Sie keine 2000,- … öhm… keine 2000,-… Mist, was für ne Währung haben wir jetzt eigentlich?.. Naja egal, ziehen Sie halt keine 2000,- Was-auch-immer ein. Und leisten Sie keinen Widerstand, der ist eh zwecklos.“
„He, was soll das“, protestierte der kleine Ferengi, „Das ist mein Borg, den geb ich nicht her. Ich verliere Punkte an der Börse, wenn Ihr mir den wegnehmt, wer soll denn dann meine Asche kaufen wollen, wenn ich nur noch Asche bin?“
Die beiden Offiziere interessierten sich nicht für das Gezetere und Gejammere des kleinen Fernegi, gnadenlos nahmen Sie ihm seinen Borg ab.
Ein „Puff“ und ein Blitz und fort waren sie.
=/\= USS Übermorgen =/\=
Offizier Übergestern: „Soo, haben wir mal wieder das All und all das Zeugs gerettet, man was sind wir für tolle Helden.“
Offizier Vormorgen:“ Ja, wir sind die Besten, wir sind Ameri… .“
Offizier Übergestern:“ Sprichs nicht aus, sonst bekommen wir wieder eins auf den Deckel, Big Brother is watching you.“
Q:“ Heee… das Ding gefällt mir.“
Beide Offiziere im Chor:“ Das ist kein Ding, das ist ein Borg.“
Nach 5 Minuten…
Beide Offiziere wieder wie im Chor:“ Oh nein, es ist Q. Hilfe, Hilfe… Was sollen wir nun tun?“
Q wedelt unelegant mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand und beide Offiziere verwandeln sich in Biene Maja und Willi.
Q:“ So, Du kleiner Borg, dann will ich Dich mal ins 23. Jahrhundert schicken, oder wars das 24.? Ach, auch egal. Dort kannste dann das Star Trek Universum ordentlich durcheinander wirbeln. Und damit Du Zeit hast, Dich ein wenig zu entwickeln, setze ich Dich im Delta, ich mag das Wort, Quadranten aus. Mal sehen, was so alles passiert.“
Gesagt, getan.
Der Borg trieb also so mutterseelen allein durchs All im Delta-Quadranten. Er sehnte sich nach Gesellschaft. Und wie er so dahin trieb überlegte er sich allerhand Anmachsprüche.
Dieser hier wurde sein Favorit:
Wir sind die Borg… blah blah blah.. Naja, den Rest kennt man ja schon.
Warum er Wir statt Ich sagt, liegt wohl daran, dass er ein bisschen bescheuert war, oder dass er in die Zukunft schauen konnte.
Irgendwann, er hatte endlich diesen einen Satz perfektioniert, traf er auf eine Lebensform. Da er nicht wusste, ob diese Lebensform ihn verstand, passte er sie ihm gleich an. Und schon war er zu zweit. Endlich nicht mehr Egoist, herrlich. Lauter bunte Gedanken, Farben, Gerüche und Geschmäcker. Der Zustand hielt allerdings nur so lange an, wie die Droge wirkte, die die andere Lebensform zuvor geschluckt hatte. Da er den Flash gerne noch mal erleben wollte, suchte er, der ja nun nicht mehr alleine war, nach noch mehr Lebensformen. Außerdem wars ganz praktisch nicht allein zu sein. So konnte er alle Hausarbeiten auf andere delegieren und musste selber eigentlich nix mehr machen. Damit all seine „Untertanen“ nicht merkten, dass er sie ausbeutete, entschied er sich zu einer totalen plastischen Operation. Er ließ sich einen weiblichen Körper basteln, der aufregend, gefährlich und auch irgendwie androgyn schön war. Die anderen Lebensformen buhlten daraufhin um die Gunst ihm dienen zu dürfen. Und damit weibliche Lebensformen auch was davon hatten, behauptete er einfach, sie seien zusammen ein Geschöpf und alle wären so hübsch wie er.
Ihr Ur-Schiff, war ja eigentlich rund gewesen, aber dann trafen sie Pablo Picasso und der war halt Kubist, oder wars ein anderer? Egal, von da an bauten sie nur quadratische Raumschiffe. Auch, weil sie sich sowieso nicht auf ein anderes Design einigen konnten.
Und so zogen sie durch die unendlichen Weiten des Delta-Quadranten und lockten andere Geschöpfe in ihre Schiffe, bauten sie sogleich mit ein und waren eine große glückliche Kommune.
Glücklich bis sie auf Picard trafen, was dann passierte, das ist ja jedem bekannt…
P.S.
Was aus dem kleinen Ferengi wurde, wollt Ihr wissen?
Der wurde Wirt, denn wer nichts wird wird Wirt. Seine Neigung zum Kneipier hatte er weitervererbt und irgendwann später oder war es irgendwann früher? Wer weiß das bei den ganzen Zeitreise-Dingern schon so genau. Also irgendwann dann halt, hieß einer seiner Nachkommen Quark Doppelrahmstufe.
Sora alias Ezri, Zürich 15.02.03
Veröffentlicht am Dienstag, 22 April, 2008 um 19:53 von Ezri.
Kategorien:Stories.
Geboren um unglücklich zu machen
Ich sitze im Zug und weine.
Ein Fremder fragt mich: „Warum weinen Sie?“
Ich antworte: „Weil ich geboren wurde um unglücklich zu machen.“
Er fragt:“ Warum?“
Ich sage: „Weil es leichter ist jemanden unglücklich zu machen als glücklich zu machen.“
Er fragt: „ Wie kommen Sie darauf?“
Ich antworte: „ Ich erzähle es Ihnen, aber es wird Sie nicht glücklich machen.“
Er setzt sich hin: „Ich höre zu.“
Und ich fange an zu erzählen.
Ich bin geboren worden, um meine Eltern unglücklich zu machen. Denn sie gehörten nicht zusammen und mussten wegen mir miteinander ausharren.
Dafür wurde ich bestraft, denn mein Stiefvater ist auch ein Mensch, der geboren wurde andere unglücklich zu machen.
Am Ende war ich meinen Eltern gleichgültig. Am Ende werde ich allen gleichgültig sein.
Dann machte ich viele junge Männer unglücklich, die meinte ich liebte sie und die mir ihre Liebe schenkten. Aber sie wussten nicht, dass ich gar nicht lieben kann, denn ich wurde ohne Liebe geboren.
Dann gebar ich ein Kind und ich brach ihm das Herz. Ich trennte mich von ihm und jeder Kontakt bricht im erneut das Herz. Aber ich kann nicht aufhören Kontakt zu halten, also werde ich ihm immer mehr das Herz brechen und irgendwann wird da kein Herz mehr sein, welches ich brechen kann.
Der Fremde fragt: „Warum ändern Sie das nicht?“
Ich antworte: Weil meine Angst vor der Endgültigkeit des Todes noch zu groß ist.
Er steht auf und geht weg und ich sitze wieder allein und weine. Weine so lange, bis mich die Kälte der Gleichgültigkeit umgibt…
23.02.2004
Veröffentlicht am Dienstag, 22 April, 2008 um 18:23 von Ezri.
Kategorien:Horror.
Vorwort: Gespielt von einem Spieler (mir) und einem SL in einem Forum. Ich wurde bis zum Schluß im Unklaren darüber gelassen, was da überhaupt passiert. Ich tappte also völlig im Dunkeln, als Spieler als auch als Charakter. Es ist einer der seltenen Harmonie zwischen Spieler und SL…
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SL:
Du machst langsam die Augen auf, dein Blick ist noch total verschommen, kein Kopf hämmert wie bescheuert und in deinem Mund hast Du einen fauligen Geschmack.
Langsam wird dein Blick schärfer aber alles was Du siehst ist die totel Dunkelheit. So eine Dunkelheit hast Du noch nie erlebt, nicht einmal als kleines Kind als Du mit Freunden zelten warst und dieser Geruch. Der Geruch von Fäulniss und tot macht Dir das atmen sichtlich schwer.
Als du Dich bewegen willst realisiert Du erst, dass man dich angekettet hat, die Ketten sind schwer und alt da der Rost des Metals bei jeder Bewegung über Deine Haut schrappt.
Wie wild vesucht Du an Ihnen zu zerren und zu reißen und als Du glaubst Du könnest sie lösen wird der Druck der Ketten stärker und reißen Dich nach oben oder war es unten?
Du weisst es nicht genau, da die Dunkelheit Dir die Orientierung nimmt.
“Hallo kleines Menschenkind.” ertönt eine Stimme in deinem Kopf. Sie klingt fremd verzerrt und abartig!
Wie wild zerrst Du wieder an den Ketten, aber es ist nichts zu machen.
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Ich:
Ich hatte das Gefühl, als würde die Finsternis meine Augen aussaugen. Der Gestank so unerträglich, daß er auch durch meinen geöffneten Mund eindringt. Wo ist oben, wo ist unten?
Bleiern hängen diese Ketten an mir und je mehr ich gegen ankämpfe, desto mehr fühle ich mich von ihnen gefesselt.
All meine Kraft, jene die ich von Dimitri bekam, all diese Kraft nützt nichts.
“WO BIN ICH UND WER BIST DU? GEH AUS MEINEM KOPF!”
Panik steigt in mir auf, unkontrollierbare Panik und mein Körper tobt weiter, während mein Geist die Kontrolle über sich selbst zu verlieren beginnt. Entsetzen, Panik…
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SL:
“Hahahaha, wer Dich ruhig, versuche Dich zu befreien zeig mir, dass Du kämpfen kannst und merke endlich, dass es für Dich zu spät ist.”
Donnert die Stimmer wieder in deinem Kopf. Auch die Ketten zerren wieder an Deinen Armen und Beinen sowie an Deinem Verstand. Dein Körper bäumt sich vor Panik auf, aber du kannst nichts unternehmen. Jede Bewegung schmerzt mehr in Deinen Gliedern.
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Ich:
Hellraiser, es ist kein Film, es ist Realität. Oder bin ich in einem Film und wache dann irgendwann in der Realität auf? Pinhead, wird er mich holen?
Irre Gedanken rasen durch meinen Kopf, mein Körper reagiert mechanisch, längst weiß ich nicht mehr was Schmerz ist und was nicht.
Meine Arme fühlen sich wie ausgerissen an.
“WARUM?”
Ich weiß nichteinmal, ob ich das geschrieen, geflüstert oder nur gedacht habe.
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SL:
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“REDE MIT MIR!”
Tränen, habe ich noch Tränen? Ich weiß es nicht, weil ich es nicht fühlen kann. Mein Herzschlag dröhnt in meinen Ohren, schlägt es lauter wie die Ketten klirren?
Ich kann es nicht mehr unterscheiden.
Es ist ein Alptraum. Und ich mag Alpträume, ich werde einfach weiter träumen, bis ich aufwache… hihihi
Hab ich laut gelacht? Oder hab ich das nur gedacht?
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Langsam wirst du schwächer. Dir wird kalt.
[Hier wußte ich als Spieler immer noch nicht, daß mein Charakter gerade stirbt]
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“Sterbe ich jetzt?”
Ich höre meine Stimme, oder doch nicht? Kälte kriecht in meine Kleidung, in meine Knochen. Ich konnte nichteinmal meine Arme um mich schlingen, meine Beine anziehen. Ich war der Kälte ausgeliefert, ich war allem ausgeliefert. Wer tat mir das an. Lurker? Der sich immer so verdeckt verhielt? Ich ekelte mich immer noch, wenn ich dran dachte, daß er von meinem Handgelenk getrunken hatte. Dimitri? Nein, niemals er. Niemals.
“Bitte… .” Ich flüstere, leise.. ich flehe… leise.
[Kurz vor diesem Post hab ichs endlich erfahren]
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Fühlt sich so das Sterben an?
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Dann, als ob es eine Erlösung ist fällt mit dem letzten Herzschlag die Kälte von Dir.
Du bist Tot.
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Jetzt erst bemerkst du den ekelerregenden Geschmack nach Eisen im Mund. Ekelerregnt? Nein. Irgendwie anregend.
Du versuchst tief einzuatmen um zu klaren Gedanken zu kommen, aber was ist das? Du saugst Luft in Deine Lungen und es passiert – nichts.
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Verzweifelt klammere ich mich an den Gedanken. Ein Gedanken der mit so schnell schwindet, wie er kam.
Eisen und doch so lieblich, ich möchte diesen Geschmack nie wieder abgeben, nie wieder verlieren. Klammere mich daran, doch der Gestank der Umgebung will ihn mir rauben, damit ich wieder allein war. Allein mit der Finsternis ohne Oben und Unten, alleine mit den Schmerzen in Armen und Beinen. Ich halte die Luft an so lange ich kann.
Ich halte die Luft noch immer an, kein Schwindelgefühl stellt sich ein, kein Reflex, Luft zu holen.
Panisch lausche ich in mich hinein. Und ich höre… NICHTS
Ich bin doch tot.. Und in der Hölle in der ich starb, werde ich die Ewigkeit verbringen.
“NEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!”
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Ich spüre ein Brennen in meinem Bauch, es wühlt heiß und es wühlt wütend. Es wühlt in meinem Kopf. Es ist kälter als Wut und heißer wie jede Leidenschaft. Es ist Kraft, Aggression, es ist nicht rational. Es ist Instinkt, es ist Gier.
Es wütet in mir. Es nimmt mir das Denken, es übernimmt mich. Ich sitze irgendwie in meinem Kopf, irgendwo. Mein Körper bäumt sich auf wütet, es drängt mich immer mehr zurück in meinem Kopf. Es ist ROT. Ich spüre, wie mein Körper sich gegen die Ketten aufbäumt, ich spüre, wie mein Fleisch der Belastung nicht lange standhalten kann. Ich spüre den Schmerz, aber ich kann nichts mehr machen.
Ich habe keine Kontrolle mehr. Ich bin tot.
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Das Verlangen nach dem Unbekannten wächst in Dir… du fühlst Dich leer. Ja, Trinken ist das Verlangen… Trinken. Trinken?
Deine Gedanken verschmelzen zu Brei. Einen klaren Gedanken zu finden ist nicht mehr möglich. Was passiert mit Dir?
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Die Leere und die absolute Dunkelheit der Umgebung lassen sich langsam in Deinem inneren nieder, sogar der Durst ist für einen Augenblick in den Hintergrund getreten, aber weg ist er nicht. Irgendwie ist er immer präsent. Aber im Moment ist er nicht mehr so Dominant wie gerade eben noch.
Du fühlst Dich schlaff und völlig erschöpft. Die Handgelenke und Fussgelenken schmerzen von dem Zerren an den Ketten.
Am liebsten würdet du sterben, aber du stirbst nicht. Du bleibst am leben… hoffnungslos und völlig erniedrigt. So Hilflos. So ohnmächtig und doch Hellwach.
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“WARUM?”
Ich hab kaum genug Stimme und ich weiß nicht, ob ich gehört werde.
Wer oder was soll mich hier eigentlich hören?
“Bitte”
Ich seufze es nur, ich bin irgendwie da, mein Körper funktioniert irgendwie und verspürt Schmerzen, mein Geist ist aber erschöpft, verausgabt…
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Die unaussprechliche Gier nagt noch immer in mir, zum Sprung bereit. Bereit mich zu fressen, mich meiner selbst zu nehmen und ich muß mich konzentrieren, sehr stark konzentrieren.
“DIMITRIIIIIIII!!!!!”
Dimitri, wo bist du? Jetzt wo ich dich so sehr brauche.
Ich versuche an seine Güte und Liebe zu denken, die er mir schenkte, der Gedanke spendet mir in der Tat etwas Trost, aber er nimmt mir die Schmerzen nicht, er nimmt mir die Einsamkeit nicht.
“REDE MIT MIR, BITTE…. REDE MIT MIR!!!”
Ich stelle fest, daß meine Stimme kräftig ist und laut. Ich stelle fest, daß mein Körper nicht erschöpft ist. Zu Schwach zwar, die Ketten zu zerreißen, aber nicht erschöpft. Einzig mein Geist ist erschöpft, ich bin erschöpft. Grauen bohrt sich in meine Gedanken.
EINSAMKEIT… SCHMERZ… FINSTERNIS… EWIGE PEIN
Ich strenge mich abermals an, versuche meine Arme aufeinander zu zubewegen, die Ketten zu sprengen, oder meine Arme zu dehnen, oder beides. Irgendwie den Ketten zu entkommen. Haut wird abgestreift vom rostigen Eisen, ich ziehe stärker, der Knochen des Daumens bricht und ich gebe auf, der Schmerz ist zu groß, ich ertrag es nicht…
Ein Schrei hallt durch die Finsternis. Mein Schrei hallt durch die Finsternis…
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Niemand wird Dir was sagen, McMillan, Du bist allein. Nein, bin ich nicht, Brenda. Ich weiß, daß ich was gehört habe. Bist Du sicher, McMillan? Wirklich sicher?”
Es fühlt sich seltsam an, wenn der Verstand anfängt sich zu zerbröseln, wie ein vertrocknetes altes Blatt vom vergangenen Herbst. Es befreit irgendwie, die Angst wird zurückgedrängt. Alles wird belanglos, sogar die Schmerzen fangen an, einem zu langweilen.
Nein, ich will nicht. Ich muß nachdenken, mich erinnern. Ich darf nicht aufgeben. Nicht so lange ich lebe. Du dummerchen, Du bist doch schon längst tot. Du wirst hier hängen bleiben, bis nur noch ein Skelett von Dir übrig ist. Du wirst riechen, wie Dein Fleisch vom Körper fault, und Du wirst hören, wie es als verschimmelter Schleim zu Boden tropft.
Ich zucke zusammen, bei diesen Gedanken. Ich versuche sie zu verdrängen, aber die Bilder sind da und ich werde sie nicht los.
Schon mal versucht, nicht an eine Maus zu denken?
Ich kann meinen eigenen Gedanken nicht folgen, ich will immer noch glauben, daß alles nur ein Albtraum ist. Aber ich weiß, daß es Realität ist
Oder doch nicht?
“REDE MIT MIR”
Mein Geist erschöpft, Wahnvorstellungen greifen mit spinnengleichen gierigen Fingern nach meinem Verstand, gaukeln mit Realitäten vor…
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Jedesmal wenn Sie ihre Position ein bisschen verändert hat Sie das Gefühl das alles anders ist und oben ist unten. Oder ist es Links?
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Ich bewege mich, aber jede Bewegung bedeutet Schmerz. Mein gebrochener Daumen scheint förmlich zu explodieren und wäre ich nicht tot, so würde ich das Bewußtsein verlieren.
Wäre ich nicht tot, so würde ich das Bewußtsein verlieren. Vielleicht bin ich ja gar nicht tot? Vielleicht ist es eine Droge? So eine hawaiianische Zombiedroge?
Ich nickte, das wird es sein. Ich hänge irgendwie wie aufgespannt, die Droge muß auch irgendwie meinen Gleichgewichtssinn benebelt haben, denn ich weiß nicht, wo oben und unten ist.
Ich sollte Spucke sammeln und dann ausspucken, dann weiß ichs. Doch es wollte nicht gelingen, mein Mund blieb trocken.
DURST
Ich bäume mich auf, nein, ich will nicht wieder die Kontrolle verlieren. Nicht wieder soviel Schmerz ertragen müssen.
Du bist tot. Eine Leiche, du wirst hier verrotten
Ich wills nicht glauben und doch will ichs wissen, ich halte wieder die Luft an. Warte auf den Moment der kommen wird, der kommen muß, wo ich nach Luft japse und zwanghaft tief einatmen werde.
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Du spürst Schmerzen, also muss man doch lebendig sein, oder? Im Tot spürt man nichts mehr…
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“Schwarzhaarige Frau!!”
Ich weiß, daß sie es ist.
“Es ist nicht mehr komisch, der Witz ist vorbei, laß mich wieder runter.”
Um das zu schreien mußte ich Luft holen, denn mir wollte keine Stimme über die Lippen kommen, als ich keine Luft holte.
Sie tricksen Dich aus, nun mußt du wieder von vorne anfangen und wieder die Luft anhalten.
Ich schüttel den Kopf, doch jede noch so kleine Bewegung überträgt sich auf meine schmerzenden Glieder.
Wie lange hänge ich schon hier? Stunden? Warum spüre ich den Schmerz, wenn ich doch tot bin? Warum spüre ich mein Herz nicht, wenn ich doch lebe?
Ich will klare Gedanken fassen, doch sie zerfasern immer wieder.
Ein Bild schießt mir in den Kopf. Dimitri. Doch wie eine Schablone legt sich die schwarzhaarige Frau drüber, ihr Gesicht ist ausdruckslos, ihre Augen einfach nur kalt. Dann seh ich wieder Dimitri, ich spüre seine sanfte Hand, die mir zärtlich über den Kopf streicht.
“Dimitri, ich habe schreckliches geträumt.”
Ich schrecke auf, reiße meine Augen weit auf, und die Finsternis will sie mir aussaugen. Wieder eine unbedachte Bewegung wieder Schmerz…
“WARUM?”
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Auf einmal donnert wieder diese Stimme in Deinem Kopf “BIS MORGEN MEIN KIND”. Du versuchst die Quelle zu orten, aber sie scheint direkt in Deinem Kopf zu entstehen.
Du schaust Dich um, hektisch nach links und nach rechts, nach oben und unten. Aber wo ist oben? Wo ist Rechts? Wiedereinmal verlierst du die Orientierung. Du warst dir eigentlich fast sicher du würdest mit dem Kopf nach oben hängen, aber ist das wirklich so?
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“WAS, WAS BIS MORGEN?”
Hoffnung, Hoffnung keimt in mir auf. Ich war doch nicht allein. Da war etwas, da war diese Stimme. Ich war mich so verdammt sicher, daß ich mir die nicht eingebildet hatte. Sie war da und sie sprach zu mir.
“WANN IST MORGEN?”
Ich hoffte sie würde weiter zu mir sprechen, sie riß mich raus, sie klang fast süß in meinen Ohren, oder war es in meinem Kopf?
Egal, ich bin nicht alleine und das ist alles was zählt
Ich bewegte mich und Schmerz strafte die Bewegung sofort, ich hatte das Gefühl, als würden langsam aber sicher meine Gelenke aus ihren Gelenkpfannen gleiten, einfach auskugeln. Aber das war mir in diesem Moment egal. Irgendjemand war da.
“WAS SOLL ICH SAGEN? VATER? MUTTER? ICH BIN ARITG, BITTE…”
Ich strengte meine Ohren an, ich kniff meine Augen zu schmalen Schlitzen in der Hoffnung etwas zu sehen. Hatte ich meine Augen überhaupt auf?
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Da, wieder diese Stimme “HALLO MEIN KIND”.
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Vielleicht habe ich nur geträumt?
“HALLO MEIN KIND” HÖRE ICH” Ich weiß nicht woher die Stimme kommt und ich antworte vorsichtig.
“VATER? MUTTER?”
Gier und Durst brennt in mir, aber noch stärker ist die Neugierde und die Angst. Noch.
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“Vater, wer bist Du und wer bin ich?” Ich fühle mich so unsicher und hilflos wie noch nie. Waren die Ketten echt? Wird es irgendwann wieder hell?
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Ketten? Was für Ketten?
Du merkst das du nicht mehr angekettet bist.
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Die Ketten sind weg!
Erst jetzt spürte ich, daß die Ketten weg sind. Vorsichtig und ohne jede Orientierung stehe ich auf, setzte einen Fuß vor dem anderen und balanciere wie auf dem Hochseil…
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“Vater?” frage ich in die Finsternis und ich taste mich weiter vorwärts…
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Schritt um Schritt gehst du vorwärts. Langsam und unaufhaltsam. Der Raum in dem du bist wirkt unwirklich groß. Viel zu groß für den Hall. Oder hattest du dir den Hall nur eingebildet?
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Wo bin ich nur? Wie groß ist das hier? Bin ich am Ende noch immer in Ketten? Bin ich in meinem Kopf und durchschreite eine Leere, die sich in meinem Kopf befindet?
Leise hallt meine Stimme, ich habe real gesprochen und ich tu es wieder und setze dabei einen Fuß vor dem anderen und halte meine Arme nach vorne und meine Hände tasten ins Nichts.
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Du weisst es nicht. Du weisst gar nichts.
Erschöpft lässt du dich fallen.
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Du hast einen Vater, denk an die Stimme Ein einziger Gedanke, der mir Hoffnung gibt. Ich stemme meinen Oberkörper hoch, krieche weiter und hoffe, daß ich die Richtung einhalten kann. Irgendwo in den Resten meines Verstandes sagt eine Stimme zu mir, daß ich irgendwann irgendwo ankommen werde, wenn ich nur die Richtung einhalte…
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Tief im Innern erfährst du wieder dieses Gefühl. Durst. DURST! HUNGER!
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Ich halte inne, mein Körper ist schwach, mein Verstand irgendwie seltsam zerfasert, diffus.
Weiß er denn wobei der Dir helfen soll?
Ich denke nichtmal mehr in erster Person von mir.
“ICH BRAUCHE NAHRUNG!!!”
Verzweiflung, Angst. Und das was in mir erwacht ist. Die Bösartigkeit, die Hunger und Wut verkörpert. Ich weiß nicht, ob ich sie kontrollieren kann. Ich habe Angst. Ich will meine Kontrolle nicht verlieren und ich denke stur an mein Ziel. Ich will weiterkriechen…
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Brenda kauert auf dem Boden als plötzlich Licht an Ihre Augen dringt. Der Geruch von Gras zwingt sich in Ihre Nase die diesen liebe voll in sich einsaugt. Der Wind erzeugt Geräusche in den Blättern der Bäume die sie fast eine Ewigkeit nicht gehört hat. Völlig ungläubig steht Brenda langsam auf. Gegenüber der Dunkelheit in dem Raum ist nächtliche Dunkelheit hier auf der Wiese fast grell. In einiger Entfernung steht eine Strassenlampe von der Brenda erst einmal wegdrehen muss.
Langsam nimmt sie Schemenhaft die Umgebung war, und die Konturen werden ganz allmählich wieder schärfer.
Brenda steht in einer Park Ähnlichen Gegend auf einer Wiese und rund herum sind viele Bäume zu sehen. In der Nähe scheint ein kleiner Bach zu verlaufen, denn das Plätschern ist deutlich zu hören.
Auf einem Weg steht ein Pärchen händchenhaltend und schaut dich ein wenig komisch an.
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Langsam richte ich mich auf, es brennt, es fordert und auf dem Weg steht meine Erlösung.
Mein Verstand klinkt sich langsam aus. Stück für Stück, als würde man durch ein Gebäude gehen und die Lichter abschalten.
Mit der Zunge spüre ich die scharfe Spitzen, meiner Fänge und ich wunderer mich nicht mal darüber, denn mich beherrscht nur noch ein Gedanke.
Ich muß ES endlich befriedigen.
Ich geh langsam auf die beiden zu, ich habe Angst, daß sie das ES in mir sehen können und weglaufen. Angst, daß ich deswegen ES nicht befriedigen kann.
Sie scheinen zu spüren, daß mit mir was nicht stimmt. Er schiebt sich vor seine Freundin, aber sein Blick ist eher mitleidig.
“Alles in Ordnung?”
Ich schau ihn an, sehe vermutlich sehr blaß und krank aus und krächze nur ein Wort: “Hunger… ”
“Oh, da können wir bestimmt helfen.” Er dreht sich zu seiner Freundin um. “Hast Du ein paar Münzen dabei?”
ES zertrümmert das letzte Licht meines Verstandes. Ich sitze in irgendeinem Teil meines Kopfes und beobachte wie auf einer Leinwand das Geschehen.
Mein Körper springt den Mann an, meine Zähne dringen in das Fleisch seines Halses und reißen seine Kehle raus. Das Mädchen erstarrt.
Renn weg.
Der Mann geht in die Knie, seine Hand fast sich an den Hals, aber nur ein gurgelndes unterdrücktes Röcheln ist zu hören. Währendessen dringen meine Hände in den Hals des Mädchens ein. Der Geschmack des Mannes wirkt wie eine Überdosis Coffein auf ES. Sie schmeckt gut. Nicht so gut wie eben noch in der Dunkelheit, aber sie schmeckt gut. Wenige Augenblicke und sie liegt schwer in meinem Arm.
Ich richte mich in meinem Kopf auf, ich hab alles mit angesehen, ich konnte nicht wegsehen. Ich will die Kontrolle wieder übernehmen, doch es geht nicht.
Meine Hände wühlen sich in die Kleidung des Mädchens, meine Zähne reißen seine Haut auf. Meine Hände biegen Rippenknochen so weit zur Seitem bis diese Splittern. Ich halte ein spastisch zuckendes Herz in den Händen, sein Blut scheint fast noch köstlicher zu schmecken.
Auch am Körper des Mannes tobt sich ES noch gründlich aus, bis ich endlich wieder kontrollieren darf.
“Was hab ich getan?”
Ich kann kaum hin sehen. Überall Blut und mechanisch lecke ich mir immer noch die Hände ab. ES hat sich verzogen, knurrt nur noch leise vor sich hin und mein Hunger ist bis auf ein Minimum dezimiert.
Ich schaue an mich herunter, alles voller Blut, so darf man mich nicht sehen.
War da nicht Wasser zu hören?
Ich gehe in die Richtung des Geräusches, hinterlasse eine blutige Spur und zwei dampfende blutige Körper.
Der Bach ist nicht sehr tief, aber tief genug, um sich der Länge nach hineinzulegen. Die Strömung spült das Blut aus meiner Kleidung. Das Wasser ist eiskalt, doch die Kälte stört mich nicht.
Nach einiger Zeit stehe ich auf, gehe im Bachlauf noch einige Meter weiter, bevor ich ihn auf anderer Seite verlasse.
Meine Kleidung ist durch und durch naß, doch mich stört es nicht. Ich hole Luft und atme aus, doch im Licht einer entfernten Lampe ist keine Atemwolke zu sehen.
Dimitri, Vater
Ich muß gehen und Dimitri suchen. Oder Vater.
Ich gehe in Richtung der Straßengeräusche, hoffe daß ich was wieder erkenne…
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Du läufst durch den Park. Wo bist du? Welche Stadt? Immerhin scheint es Deutschland zu sein da du die beiden verstehen konntest. Dann kommst du an der Strasse heraus. Irgendwie könnte es tatsächlich Finstertal sein.
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Brenda friert und ist sau kalt.
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An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals bei Hoffi, leider gingen wir in Unfrieden auseinander…
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